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Reuther Feuerwehr schafft sich Defibrillator an. - Aktive als Ersthelfer

(Freitag, 26.10.2018, FF Reuth, ang)

 

Text und Bild: ang

Seit kurzem steht den Bürgern der Gemeinde ein notfallmedizinisches Gerät, ein automatisierter externer Defibrillator (AED) zur Verfügung. Angeschafft hat sich das Gerät die Feuerwehr, finanziert aus den Spenden der Bevölkerung bei den alljährlichen Weihnachtshaussammlungen und finanziellem Zutun seitens der örtlichen Raiffeisenbank.

Richard Wagner vom BRK Tirschenreuth hat einen Großteil der aktiven Mannschaft bereits intensiv mit dem "Defi" vertraut gemacht, Ersthelfer sind als einsatzbereit. Wie Kommandant Uli Stengl in einem Rundschreiben mitteilte, sollen auch künftig Einnahmen dieser Art für derartige Anschaffungen Verwendung finden, um die medizinische Versorgung vor Ort zu erweitern.

 

Notfalleinsatzrucksack, Ersthelferjacken und viele andere notwendige Gegenstände und Verbrauchsmaterialien gehören nicht zur Normbeladung des Feuerwehreinsatzfahrzeuges und müssen deshalb in Eigenregie beschafft werden.

Die Reuther Wehr will in erster Linie die Eigensicherung ihrer Einsatzkräfte verbessern und eine Rückfallebene schaffen, denn die Reuther Aktiven werden mitalarmiert, wenn keine schnellere Hilfe durch den Rettungsdienst zur Verfügung steht.

Für die Bevölkerung sei wichtig, dass im Notfall der Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112 erster Ansprechpartner ist. Sollte vor Ort etwas passieren, kann natürlich auch der Alarmknopf am Feuerwehrhaus gedrückt werden, teilt der Kommandant mit. Dort befindet sich auch ein Hinweisschlid für den Defibrillator, der im Feuerwehrauto verstaut ist rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Die Verantwortlichen haben sich bewusst gegen eine öffentlich zugängliche Unterbringung entschieden, weil nach Stengls Worten mutwilliger Missbrauch, Vandalismus oder gar Diebstahl leider nicht auszuschließen seien. Bleibt zu hoffen, dass der Defibrillator so wenig Einsätze wie möglich hat, jedoch den Leuten das Gefühl vermittelt, dass dieses lebensrettende Gerät schnell zur Verfügung steht, so der Kommandant.

Die Reuther Feuerwehrführung dankte den Unterstützern für die Anschaffung eines Defibrillators. Bild von links: Zweiter Vorsitzender Markus Bader, Kommandant Uli Stengl, zweiter Kommandant Christian Böhm und Feuerwehrvorsitzender Andreas Hruschka.

 

 

 

 

 

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